01-18-08 Cloverfield
einer der wohl spannendsten filme in der nächsten Zeit ist meiner meinung nach Cloverfield bzw 01-18-08. Vor ca einem halben Jahr habe ich den ersten Trailer bei Apple gesehen und kann es kaum erwarten, bis der film in die kinos kommt.
hier der trailer:
Trailer
und hier noch ein artikel dazu:
Artikel
p.s.: noch ein film der sich zu erwähnen lohnt:I Am Legend
Don't tase me, bro!
Verschwörungstheoretiker werden sich nun wieder die Finger lecken: Meyer fragte Kerry auch zu dem Geheimbund Skull & Bones in dem sowohl George W. Bush als auch John Kerry seit ihrer Zeit in Yale Mitglied sein sollen. Offenbar geht er also davon aus, dass der Wahlsieger 2004 bereits vorher feststand.
Eine Demonstration und eine Demontage
Wenige hätten nach dem beinahe verpatzten Auftritt Deutschlands beim Auftakt gegen die Tschechen auf eine solche Leistung der Mannen um Superstar Dirk Nowitzki gewettet.
79 zu 49 hieß es am Ende in der auch als Radrennbahn genutzten Halle auf Mallorca. Mit beeindruckenden 30 Punkten Vorsprung erlebten die deutschen Korbjäger die Schlusssirene. Die Türkei, zuvor als haushoher Favorit gehandelt, zog sich einige Schrammen zu und muss nun mit einem ernsthaft beschädigten Selbstbewusstsein zwingend Tschechiens Auswahl bezwingen. Die Alternative für sie heißt 'Heimweg'.
Deutschland dagegen steht bereits in der Zwischenrunde und nimmt dorthin einen Sieg für die dortige Wertung mit. Auch ein Verdienst von Coach Dirk Bauermann, der seine Spieler nach dem Krimi gegen Tschechien aufrichtete und optimal eingestellt in das Match gegen die Türken schickte. Mittwoch geht es, nach Problemen und Overtime gegen Außenseiter Tschechien und einer schallenden Ohrfeige für die Türkei, im Kampf um den Gruppensieg gegen eine starke Mannschaft aus Litauen.
Unabhängig davon, wie dieses Kräftemessen ausgehen wird hat das deutsche Team schon eines geschafft: Sie haben wieder einmal bei einem großen Turnier für eine Überraschung gesorgt. Nicht mit einer One-Man-Show allà Dirk Nowitzki, sondern mit einer aggressiven Grundeinstellung in der Verteidigung Marke Bauermann und einer kouragierten Leistung gegen eine auf dem Papier eindeutig stärkere Landesauswahl.
Allein, auf dem Papier hat noch keine Mannschaft ein Spiel gewonnen. Auf gepresstem Holz ist auch Litauen besser, als die deutsche Auswahl.
"Na dann kann ja nichts mehr schief gehen.", scherzte Robert Garrett nach dem Spiel mit Schalk im Nacken. Man wünscht sich, dass er damit Recht behält.
My very first Kanu (-Kentering) Experience
Ich war am Dienstag das erste mal in meinem Leben Kanu-fahren und hätte eben beinahe wieder "Rudern" statt "Paddeln" gesagt/geschrieben, was mir an dem Tag mindestens 5 Mal passiert ist.
Ich bin als Co-Betreuer mitgefahren. Ob ich meiner Aufgabe so ganz gerecht geworden bin, weiß ich nicht 100 prozentig, jedoch hat es total viel Spaß gemacht und ich bin immerhin immer in Sichtweite geblieben!
Also ich muss sagen, Kanu fahrn ist eine der besten Sportarten, die ich bis jetzt erlebt hab - Die Sieg (kein Sieg, sondern ein Fluss bei Bonn) ist zwar noch "Zahmwasser" wie mir Frank erklärte, der mich mitgenommen hatte und dem die Firma Kanubis gehört, aber für mich war das teilweise schon alles andere als easy going.
Lag wohl daran, dass ich einmal gekentert bin und die erste Hälfte der Strecke gleich mal im Solo-Boot verbrachte hab, was sich als ungleich wackliger herausstellte, als die großen Luxusdampfer, die ich später dann noch zusammen mit Matthias gefahren bin und in denen man meiner Einschätzung nach bestimmt auch n paar Räder schlagen könnte. Also gut, man verzeih mir die Übertreibung aber der Unterschied war schon recht krass.
Muss schon zugeben, dass ich auf den Bildern recht zurückhaltend aussehe - dabei hab ich mich so bemührt, ein bissel power in meine Fahrt rein zu bringen ... und der Muskelkater am nächsten Tag (bzw. zwei Tage lang) war auch nicht zu verachten.
Die Gruppe, die wir betreut haben war eine IT-Abteilung aus der Metro, die es ebenfalls nicht ohne Kenterung bis ins Ziel schaffte ;-) was ja aber sonst auch langweilig gewesen wäre.
Außerdem ist Kentern schon auch irgendwie fun. Und man merkt, mit was für einem Element man es zu tun hat. Ist echt der Hammer, wie gewaltig Wasser sein kann.
Die Gruppe war total lustig und wir hatten alle unsren Heidenspaß - spätestens nach der ersten Kenterung, die etwa so 50 Meter nach dem Start erfolgte. Denke mal, dass zu dem zeitpunkt noch alle recht froh waren, dass es sie nicht erwischt hatte ;-)
Aber wie gesagt, das sollte ja nicht die einzige bleiben. Ganz großes Kino war natürlich für mich die letzte Kenterung, die ich genüßlich vom sicheren Luxusdampfer aus beobachten konnte. Muss sagen, dass unsere IT-Kanufahrer recht wagemutig waren, denn viele haben ausprobiert, im Ein-Mann-Boot zu fahren. Hier zwei Bilder von der letzten Kenterung:
Schade eigentlich, dass man sich dann gar nicht mehr so richtig kennen lernen konnte, da es ja nur ne Tagestour war, aber es war jedenfalls spannend, sich mit Leuten, die man noch nicht kennt auf einem Fluss zu bewegen, mal ne Kommunikation zu finden und schließlich mit den Leuten zu reden und herauszufinden, wie's ihnen auf dem Fluß gefällt.
Auch schön die Momente, in denen wir uns an ner ruhigen Stelle mitten auf dem Flus alle gegenseitig an den Bordwänden unserer Kanus festgehalten haben und so dahingetrieben sind und uns unterhalten konnte. (Leider auf den fotos nicht zu sehen...)
Die Stromschnellen waren eigentlich wohl das "gefährlichste", was uns so begegnet ist, aber lustigerweise gabs da nur die eine (allerletzte) Kenterung von ungefähr 5 oder 6 Stück. Und das war dann auch die letzte Stromschnelle. Ansonsten gabs immer wieder Querschläger oder gar Boote die irgendwie rückwarts gefahren sind (ähem ... wie zum Beispiel auch meins, wie ich gestehen muss.) Und unweigerlich hat sich auch mal der ein oder andere gerammt ob der schwer kalkurlierbaren Richtung die die Boot am Anfang einschlugen. (Im Bild oben noch erkennbar aber im abnehmenden Stadium...;-))
Teilweise hab ich mich im Nachhinein gewundert, wie Frank die ganzen Bilder gemacht hat und dann im nächsten Moment schon wieder am Ort des Geschehens sein konnte.... vor allem bei Aktionsreichen Stellen, wo es meiner einer gar nicht so leicht viel, das Kanu ruhig zu halten.
Jedenfalls hats echt Spaß gemacht und ich denke ich hab mich fürs erste Mal Kanu fahren ganz wacker geschlagen.
In diesem Sinne bis zur nächsten Fahrt.
Chrischtoph.
The future is in the past!
Immerhin hab ich noch vor Ende des Videos erkannt, dass es sich tatsächlich um pure Ironie handelt. Anderen dürfte das schon beim lesen der obigen Einleitung klar geworden sein.
Die seriöse Aufmachung kann einen echt ganz schön blenden.
Nun, aber spätestens wenn der sympathische Künstler seine Teetasse zeichnet und sich daran erfreut, dass er in Zukunft keine Farbe mehr mischen und sich die Hände schmutzig machen muss, wird einen dann doch klar, dass die ganze Sachen nur bedingt ernst gemeint ist.
Auch gut: "We've got a million ideas!.... If not two million..."
Erfreut euch dran und commented fleißig.
Der
Christoph.
7:52 - Ein neues Online-Magazin ist geboren!
In jeder Ausgabe wird künftig ein spezielles Thema aus 5 + 1 Sichtweisen reflektiert. Man darf gespannt sein!
Die erste Ausgabe befasst sich mit dem Thema Datenschutz und ist hier downloadbar:
7:52 Ausgabe 01/2007
Zum Geburtstag
1. Herzlich Glückwunsch Jörg! Auf dass die die Schnappszahl Glück bringt.
2. Alles Gute campusblog zum dreijährigen Bestehen!
P.S. Tut mir ein Gefallen und setzt zum Anschauen eure besten Kopfhörer auf...
Download: Quicktime, iPod, PSP.
Coldplay meets Cuba - Salsa im besten Wortsinn!
Nach ziemlich langer Zeit melde ich mich mal wieder, und zwar - wie könnte es anders sein - mit einem neuen Musiktipp.
Diesmal drehts sichs um die Scheibe "Rhythms del Mundo - Cuba", auf der ziemlich berühmte Rock-und Pop songs von einer Cubanischen Band neuinterpretiert werden. Lediglich der Gesang bleibt gleich - wenn ich das in der Promo richtig verstanden habe.

Nun, ihr habt das sicher schon mal im Radio gehört, aber für den unwahrscheinlichen Fall, dass das nicht so ist:
Hier möchte ich heute den Song "clocks" von Coldplay in der Cuban Version zu Gemüte führen. Einfach genial. Irgendwie auch lustig, wie da dieses Weltverbesserertum noch rauskommst - selbst bei der neuinterpretation. Aber warum eigentlich nicht? Ich finde das ganz schön so.
Nun, ich halt mich hier mal kurz und lass die Musik sprechen.
Genießt das leichtlebige an diesem total coolen Song. Vielleicht fällt euch auf, dass das ganze "organisch" klingt - will sagen das sind echte Instrumente und echte (kubanische) Musiker, die das interpretieren.
Aber was red ich noch: Hört selbst.
viele Grüße und hasta luego,
Christoph
Zynismus um Heiligendamm - Randale und Geldvernichtung
Ich beziehe mich auf den vorausgegenagen Eintrag von Franz und sage:
Selbst wenn die Polizei deutlich härter vorgegangen wäre (gegen die Radikalen), gäbe es von mir kein Vertun. Wer mit Pflastersteinen gezielt auf Menschen wirft, die einfach nur ihren Job machen (und denen wir dankbar dafür sein müssen) und versucht diese ernsthaft zu verletzten oder gar schlimmeres, mit dem habe ich absolut kein Mitleid, wenn er von Schlagstöcken zur Vernunft gebracht wird.
Es ist traurig, dass man zu diesen Mitteln greifen muss, aber leider teilweise notwendig und wir sollten die Aggressoren schärfer verurteilen, statt Polizisten, die sich in einer schwierigen Lage befinden, zu kritisieren.
Wer Zeit hat und interessiert ist, dem empfehle ich das Buch "Der Opernball" von Josef Haslinger zu lesen. Darin wird sehr gut aus verschiedenen Sichtweisen ein Anschlag auf den Wiener Opernball beschrieben. Wenn sich in die Lage der Polizei versetzt, möchte man wirklich kein Polizist sein und versteht besser, wie ärgerlich eine Berichterstattung ist, wie sie von Franz dargestellt wurde.
Einige mögen nun die Randalen der vergangenen Tage als Argument benutzen um den riesigen Zaun und die teure Sicherheitszone zu rechtfertigen. Ich halte es allerdings für äußerst zynisch einen dreistelligen Millionenbetrag dafür auszugeben, um dann innerhalb dieses Ringes darüber zu diskutieren, wie man bspw. die Armut in Afrika bekämpfen möchte. Das Geld hätte man auch direkt Afrika zu Gute kommen lassen können. Den Gipfel hätte man bequem auf einer Insel abhalten können. Das wäre billiger gewesen und man hätte den gewaltbereiten Querulanten keine Plattform geboten und hätte nicht so viele Sachschäden und Verletzungen riskiert.
Es mag etwas naiv anmuten, aber trotzdem muss die Frage gestattet sein, warum man in unserer hochmodernisierten und - technologisierten Welt nicht in der Lage ist derartige Diskussionen per Videokonferenz zu führen. Gut, vielleicht mag das nicht so medienwirksam sein und vielleicht ist ein persönliches Treffen auch wünschenswerter, um eine hochwertigere Konversation führen zu können doch kostengünstig wäre es gewesen und man hätte mit den nicht genutzten finanziellen Mitteln sinvollere Dinge anstellen können.
Wem das alles nicht gefällt, der sei nochmals auf meinen Insel-Vorschlag verwiesen. Außerdem hat man das Gefühl, dass sich dieser Gipfel nun schon wochenlang hinzieht ohne überhaupt wirklich begonnen zu haben.
Ein weiteres wichtiges Thema der G8 Runde soll dem Vernehmen nach das Klima sein. Wenn den Regierungschef diese so am Herzen liegt, frage ich mich wieso man in schweren hochmotorisierten Fortbewgungsmitteln unterwegs ist. Bei diesem Prunk und der unnötigen und völlig unangebrachten zusätzlichen Umweltverschmutzung, treibt es auch noch dem letzten die Zornesröte ins Gesicht. Hier, dort und da soll an CO² Emissionen eingespart werden, aber bei den eigenen Luxusschlitten möchte man um Himmels Willen nicht anfangen. Ich bin der Meinung, dass gerade Politiker, die über solche Themen entscheiden und sich in der Öffentlichkeit darüber äußern, mit gutem Beispiel voran gehen sollten.
Ich hoffe man entschuldigt mir den nun folgenden Vergleich, aber er tut Not: Das ist, wie wenn sich ein dopender Radfahrer öffentlichkeitswirksam hinstellt und verlauten lässt er sei für ein härteres Vorgehen gegen Doping.
Ich bin alles andere als ein grüner Greenpeace-Aktionist, aber diese Scheinheiligkeiten und Geldvernichtungsaktionen bringen mich in Rage.
Rettet die Wale, unsere Umwelt, Afrika und was weiß ich nicht alles, aber bitte tut es auch und bewegt etwas. Von den Oberhäuptern der G8 möchte ich später nicht den Eindruck haben:
Die wollten doch nur spielen.





